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Diabetes schädigt die Blase

Bonn, 19.03.18 Etwa 7,5 Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes erkrankt. Dass das auch zu einer Störung der Blasenfunktion und Inkontinenz führen kann, ist nur wenigen bewusst. Dabei trifft es jeden zweiten Diabetiker.

Diabetes birgt die Gefahr einer ganzen Reihe von Folgeerkrankungen, die von Netzhautschäden, Nierenerkrankungen oder Durchblutungsstörungen bis hin zu Amputationen reichen können. Weniger bekannt ist, dass ein dauerhaft erhöhter Blutzucker auch die Blase angreift. Diese so genannte diabetische Zystopathie mündet oftmals in einer ausgeprägten Blasenschwäche. Sie tritt bei jedem zweiten insulinpflichtigen Diabetiker im Laufe der Zeit auf.

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Blasenschwäche ist kein Schicksal!

Prof. Igo FüsgenNur vier von zehn der von Blasenschwäche Betroffenen suchen einen Arzt auf. Erst wenn der Leidensdruck unerträglich wird und sich die Symptome nicht länger verbergen lassen, wenden sie sich an einen Arzt. Doch je früher Sie sich untersuchen lassen, desto eher kann Ihnen geholfen werden."
Prof. Dr. med. Ingo Füsgen
Leiter des Medizinisch-Geriatrischen Schwerpunkts am Marienhospital Bottrop,
Geriatrie der Universität Witten/Herdecke